Frische Luft, statt Schweissgeruch

5 GRÜNDE WARUM DU MIT OUTDOOR FITNESS NOCH BESSER IN FORM KOMMST

In der Natur zu trainieren, ist besser als du denkst. Zumindest beim Fitnesstraining. Dort kannst du maximale Leistungsfähigkeit erzielen und zwar in allen Lebensbereichen, ausser dein Ziel ist es 200 Kilo Bank zu drücken, denn würde es ein bisschen schwierig werden. Wenn du deine Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Schnelligkeit verbessern möchtest, dann solltest du dringend ins Gras beissen. Beziehungsweise die Wiese, bei den Liegestützen, als Anreiz nutzen.

 

Die Vorteile des Outdoor-Trainings gegenüber den Indoor-Training : Das Immunsystem wird in der Natur auf einer ganz anderen Ebene gereizt als es in geschlossenen Räumen möglich ist. Sprich, du stärkst draußen zusätzlich deine Abwehrkräfte. Davon profitierst du natürlich immer, egal ob du dich ein paar Geräte in den Garten gelegt hast oder mit natürlichen Gegenständen trainierst.

Ein Outdoor-Workout kann mehr als eine Gym-Session 

Im Fitnessstudio ist alles genormt. Das heisst, dass du immer die gleiche Belastung hast. Ganz anders in der Natur. Da unterscheidet sich jeder Ast, jeder Untergrund und fordert eine neue Kraftbelastung. Obendrein fällt draußen der Arbeitseinsatz größer aus. Um eine Kniebeuge mit Holzstamm auf den Schultern ausführen zu können, muss der Stamm erstmal dort hochkommen. Das ist schon ein ganz anderer Kraftakt und erfordert mehr Koordination, als wenn du eine Langhantel aus dem Rack nimmst.

Wenn du einen athletischen Körper haben will, bei dem ein Sixpack und starke Arme ganz nebenbei entstehen, sollte sich beim Outdoor-Training ruhig mal die Hände schmutzig machen. 

 

Outdoor-Fitness schützt vor Erkältungen 

Ständige Schnupfennasen gehören mit regelmäßigen Outdoor-Einheiten der Vergangenheit an. Zum einen atmest du ja nicht mehr die abgestandene Heizungsluft ein, die vor allem im Winter mit Krankheitserregern angereichert ist. Zum anderen wirkt sich die Kombi aus Bewegung und frischer Luft positiv aufs Immunsystem aus. Die Durchblutung kommt in Schwung, das Blut wird mit mehr frischem Sauerstoff vollgepumpt, die Nährstoffversorgung läuft runder und die Entzündungswerte bleiben dort, wo sie sein sollen: unten. Und gegen die Extraportion Sonnenlicht wehrt sich sicher ebenfalls niemand. Schließlich braucht der Körper Licht, um Vitamin D zu bilden. Das regelt den Kalziumstoffwechsel und sorgt so für starke Knochen.

Obendrein schützt es vor Erkrankungen der Gefäße, des Stoffwechsels und des Herz-Kreislauf-Systems. Gleichzeitig stärkt Vitamin D auch das Immunsystem. Fehlt es, können die T-Zellen nicht ordentlich arbeiten, Bakterien, Viren und sonstiges ungutes Zeug haben leichtes Spiel. 

 

Outdoor-Fitness gegen Stress 

Beim Training vor der Tür bleibt keine Zeit, an die nächste Telefonkonfi mit dem neuen Kunden oder den Streit mit der Liebsten zu denken. Egal, ob du mit Holzrinde oder Holzhammer hantierst, die Aufmerksamkeit liegt unter freiem Himmel leichter dort, wo sie sein soll – auf dem Körper. Was dem Kopf eine wohlverdiente Pause ermöglicht. Zudem liegt es an der Natur der Sache, dass wir draußen leichter entspannen. Die Geräusche und Gerüche beruhigen die Nerven und wirken belebend. Und gegen das wohlig-warme Gefühl von Sonne auf der Haut hast du sicher auch nichts einzuwenden.

 

6 Outdoor-Übungen ohne Geräte 

 

1. Outdoor-Übung: Treppen-Krabbe

Krabble eine Treppe auf allen Vieren hinauf – aber bitte rückwärts, die Füße sind "oben". Runter machst du dann einen auf Krabbe und gehst mit den Füßen voran, die Hände befinden sich hinter dem Gesäß. Der Bauch zeigt in Richtung Himmel, dein Körperhaltung erinnert an einen Tisch. 

 

2. Outdoor-Übung: Stein-Schleuder

Stelle dich hüftbreit auf und halte einen schweren Stein mit langen Armen vor dem Körper. Gehe etwas in die Knie und schiebe das Gesäß nach hinten, der Oberkörper lehnt mit geradem Rücken nach vorn. Führe den Stein mit gestreckten Armen erst durch die Beine nach hinten, um ihn dann mit Schwung über den Kopf nach hinten zu schleudern. Die Arme bleiben gestreckt. Achte vorab darauf, wo der Stein hinfliegen wird. Renne so schnell du kannst zum Stein und wiederholen den Ablauf. Wer möchte, zieht dazu Schuhe und Socken aus. 

 

3. Outdoor-Übung: Hang-Lauf

Renne einen Anstieg im Wald hinauf – und zwar so schnell du kannst! Die Steigung sollte so steil sein, dass deine Hände hinzunehmen musst. Ja, die Erde (beziehungsweise der Dünensand, du trainierst doch auch im Urlaub, richtig?) darf sich unter deinen Fingernägeln sammeln. 

 

4. Outdoor-Übung: Robben-Runde

Lege dich im Sand(kasten) auf den Rücken und verschränke die Arme vor der Brust. Stelle die Füße auf und trete abwechselnd mit den Fersen in den Sand, um dich nach hinten zu robben. Zur Unterstützung drehe deinen Oberkörper über die Seite mit.  

 

5. Outdoor-Übung: Stamm-Schritte

Lege einen Holzstamm auf dem oberen Anteil deiner Schulterblätter ab. Ziehe dazu die Schulterblätter zusammen. Halte den Stamm im weiten Griff.  Mache nun mit dem rechten Fuß einen Schritt nach vorn und beuge die Beine. Senke das linke Knie in Richtung Boden ab. Achte darauf, dabei das vordere Knie nicht über die Zehen zu schieben. Unten angekommen, drehen Sie den Oberkörper mit geradem Rücken so weit wie möglich nach rechts. Dabei sollte sich der Stamm möglichst nicht bewegst. Drehe dich zurück zur Mitte, strecke die Beine und richte dich auf. Löse den linken Fuß vom Boden und gehe mit dem linken Fuß ein Schritt nach vorn, um den Ablauf zur gegengleichen Seite zu wiederholen. Profis führen die Übung anschließend rückwärts aus. 

6. Outdoor-Übung: Kletter-Partie

Es muss ja nicht gleich die Baumkrone sein, aber allein die untersten Äste eines Baums zu erklimmen, fordert Ganzkörpereinsatz. Und wird mit starken Muskeln plus mit einer Menge Stolz belohnt.